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Das Prinzip: Gegenseitiges Geben ohne Geld

Auf dem Marktplatz treffen sich Menschen, um gegenseitige Vereinbarungen zu treffen. Ein reiches Angebot trifft auf vielfältige Nachfrage – die Chancen sind groß, ein passendes Angebot bzw. einen interessierten Abnehmer zu finden.

Nach diesem Prinzip funktioniert auch der Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige. Unternehmen mit der Bereitschaft zum gesellschaftlichen Engagement und gemeinnützige Organisationen können sich gegenseitig einiges bieten: Material und Sachleistungen, Mitarbeiter- und Freiwilligenengagement, Know-how und Kontakte. Der Marktplatz bringt die Menschen beider Seiten ins Gespräch. Das Gesprächsthema: Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?
Das Ziel: viele „Gute Geschäfte” – und wichtig: alles ohne Geld!

Der Marktplatz-Ablauf

In anregender Atmosphäre bringen Unternehmen und Gemeinnützige Angebot und Nachfrage zusammen. Thematische „Handelsecken“ und sogenannte „Makler“ erleichtern die Gesprächsaufnahme. Sobald sich zwei Handelspartner einig sind, gehen sie zu einem der „Marktplatznotare“ und treffen dort eine Verabredung zur gegenseitigen Unterstützung.

Was habe ich als Unternehmen davon?

  • Imageförderung
    • Soziale Verantwortung übernehmen
    • Betriebsklima pflegen
  • Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen
    • Identifikation mit dem Unternehmen
    • Mitarbeiterbindung
  • Personalentwicklung fördern
    • Kommunikationsfähigkeit
    • Teamfähigkeit
    • Horizonterweiterung
  • Soziale Kompetenz stärken
    • Kooperationsfähigkeit
    • Einfühlungsvermögen
    • Soziales Wissen

Was habe ich als Gemeinnützige davon?

  • Neue Sicht auf Unternehmen
    • „Die haben ja mehr als nur Geld zu bieten.”
    • „Wir können sogar den Unternehmen helfen.”
  • Bessere Kommunikation der ideellen Anliegen meiner Organisation (Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerke)
  • Entwicklung neuer und innovativer Angebote für meine Zielgruppe
  • Professionalisierung meiner Organisation

Gute Beispiele des Saarbrücker Marktplatzes für Unternehmen und Gemeinnützige:

  • Eine Projektentwicklungsgesellschaft spendet einer gemeinnützigen Organisation eine komplette Büroeinrichtung und erhält als Gegenleistung einen Workshop über Konfliktmanagement.
  • Eine Unternehmensberatung bietet Unterstützung bei der Strukturierung von Geschäftsführungsaufgaben an. Zum Dank bietet die gemeinnützige Organisation Workshops zu Erziehungsthemen an.
  • Ein Apothekenverband stellt einer Wärmestube ein Erste-Hilfe-Paket zusammen. Die ambulante Anlaufstelle bedankt sich mit einem Mittagessen für die Mitarbeiter.
  • Eine Bank stellt einem Jugendzentrum 10 Monitore und einen Laserdrucker zur Verfügung. Dieses revanchiert sich mit einem Fotomontagemodul.
  • Eine Werbeagentur kümmert sich um die Gestaltung und Produktion von Menükarten zum internationalen Kochabend. Als Gegenleistung werden die Mitarbeiter der Werbeagentur zu dieser Veranstaltung eingeladen.
  • Ein Radiosender bietet einem Jugendzentrum Radiowerbung an. Die Jugendlichen bedanken sich mit freiwilliger Unterstützung bei Events.
  • … und viele weitere Kooperationen.